Biografie

Liam Neeson

Der irische Theater-, und Filmschauspieler vollzog eine klassische Karriere, die ihn 1976 von einer Provinzbühne in Belfast ans Dubliner Abbey Theater führte, wo er für den Film entdeckt wurde. Seinen Durchbruch feierte er mit der Kinoproduktion "Darkman" aus dem Jahr 1990. In der Rolle des "Oscar Schindler" im Film "Schindlers Liste" von Steven Spielberg wurde Liam Neeson zum internationalen Star. Er zählt seither zur Spitze der Charakterdarsteller. Häufig erlebt man Neeson in rauen und maskulinen Rollen, wie als schottischen Rebell in "Rob Roy" (1995), IRA-Mann in "Michael Collins" (1996) oder als Jedi-Ritter in "Star Wars - Episode 1" (1999). Als Charakterdarsteller behauptete er sich hingegen in Filmen wie "Nell" (1994) sowie in "Tatsächlich ... Liebe" (2003). 2005 glänzte er in "Kinsey", "Batman Begins" und "Kingdom of Heaven". Vor allem mit seinen späteren Produktionen feierte er große Erfolge in Thrillern wie "Unknown Identity" (2011), "Non-Stop" (2014) oder "Ruhet in Frieden – A Walk Among the Tombstones" (2014)...
William John Neeson wurde am 7. Juni 1952 in Ballymena, im Norden Irlands geboren.

Neeson wuchs in einer ärmlichen und zerrütteten Familie auf; er ist das dritte von vier Kindern. Seine Eltern arbeiteten für eine katholische Mädchenschule, der Vater war Schulhausmeister, seine Mutter Köchin. Mit Abschluss der Schule zog er aus dem Elternhaus aus. Darauf besuchte er das Queens College in Belfast, wechselte aber nach einem Jahr an das St. Mary's, ein Lehrerausbildungs-College in Newcastle-upon-Tyne in England, das er zwei Jahre später ohne Abschluss verließ. Daneben widmete er sich einigen Gelegenheitsjobs. Er war Kellner, LKW-, und Stapler-Fahrer, Assistent in einem Architektur-Büro und bemühte sich während der gesamten Zeit eine professionelle Box-Karriere zu starten. Indes gewann Neeson drei Mal die irische Jugendmeisterschaft in der Schwergewichtsklasse. 1976 erhielt er einen Job am Lyric Players Theater in Belfast. Seine Größe war es, die ihm seinen ersten Auftritt verschaffte, denn eigentlich sollte er nur hinter den Kulissen arbeiten. Die Mini-Rolle erfüllte ihn jedoch mit einer solchen Befriedigung, dass für ihn fortan feststand, Schauspieler zu werden.

Noch im selben Jahr, 1976, gab er in der Rolle des Gewerkschaftsführers James Larson in dem Stück "The Risen" sein Debüt. Nachdem er sich mit einigen weiteren kleinen Rollen hocharbeiten konnte und sich von Kollegen während dessen Tipps für die Schauspielerei holte, wechselte er 1978 ans Dubliner Abbey Theater. Hier wurde er von Regisseur John Boorman für den Film entdeckt. In dessen Ritterepos "Excalibur" feierte Liam Neeson 1981 sein Kinodebüt. Für Neeson war die Rolle ein riesiger Erfolg, dennoch blieben weitere Filmaufträge aus. Seine neue Popularität kam aber weiteren Theater-Projekten zugute. 1988 stand Neeson für "Dirty Harry 5" vor der Kamera. 1990 erhielt er seine erste große Hauptrolle in "Darkman", mit der er internationales Aufsehen erregen konnte. Zum Star wurde er im Jahr 1993 in der Steven Spielberg Verfilmung als Oskar Schindler in "Schindlers Liste", für den er zwei "Oscar"- Nominierungen erhielt. 1994 heiratete er die Schauspielerin Natasha Richardson. Gemeinsam wurden sie Eltern der Söhne Michael Antonio (1995) und Daniel Jack (1997). 1994 spielte er an der Seite seiner Frau Natasha Richardson die Hauptrolle in "Nell" und 1995 ebenfalls die Hauptrolle in "Rob Roy".

Zu weiteren großen Arbeiten wurde die Neil Jordans Verfilmung "Michael Collins" von 1996, für die Neeson den Filmpreis von Venedig für die beste Darstellung erhielt, und "Star Wars - Episode 1: Die dunkle Bedrohung" aus dem Jahr 1999. 2000 folgte "Ein Herz und eine Kanone" und 2001 "K-19 Showdown in der Tiefe" mit Harrison Ford. Für "The Gangs of New York" stand Liam Neeson mit Leonardo DiCaprio im Jahr 2002 vor der Kamera. In "Kinsey" (2005) verkörpert Liam Neeson den Sexualforscher Professor Alfred Kinsey, der mit seinem "Kinsey-Report" aus dem Jahr 1948 einen Skandal heraufbeschwor. 2008 verkörperte er die Rolle des Bryan Mills in "96 Hours" und führte diese Rolle 2012 in der Fortsetzung "96 Hours – Taken 2" fort. 2009 zog sich seine Frau bei einem Skiunfall in Mont Tremblant ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Natasha Richardson starb am folgenden Tag, dem 18. März 2009, an ihren Verletzungen. Neeson, der als gebürtiger Nordire auch die britische Staatsbürgerschaft besitzt, erhielt im selben Jahr auch die US-Staatsbürgerschaf.

Im Jahr 2010 stand er für die Produktionen "72 Stunden – The Next Three Days", nach der Regie von Paul Haggis, vor der Kamera. Der Suspense-Thriller war eine Neuverfilmung des französischen Thriller "Ohne Schuld". In Berlin drehte er den folgen Thriller "Unknown Identity" (2001), der über 136 Millionen US-Dollar brutto an den Kinokassen einspielte. Große Beachtung fand 2014 der US-Kriminal-Thriller "Ruhet in Frieden – A Walk Among the Tombstones", der auf dem gleichnamigen Roman von Lawrence Block basiert. Regie führte Scott Frank, der auch das Drehbuch dazu schrieb. Neeson spielte darin die Hauptrolle des "Matthew Scudderein", einem ehemaligen Polizisten, der nun als unlizenzierter Privatdetektiv sein Geld verdient.
1979: Pilgrim's Progress
1979: Christiana
1981: Excalibur
1981: Des Lebens bittere Süße (A Woman of Substance, TV-Serie)
1983: Krull
1984: Die Bounty (The Bounty)
1985: König Artus (Arthur the King)
1985: Merlin und das Schwert (Merlin and the Sword)
1986: Miami Vice (Staffel 3 / Folge 1 – Liebe und Tod)
1986: Cold Silence (Sworn to Silence)
1986: Rache ist ein süßes Wort (If Tomorrow Comes)
1986: Mission (The Mission)
1987: Flüchtige Liebe (Sweet as You Are)
1987: Suspect – Unter Verdacht (Suspect)
1987: Auf den Schwingen des Todes (A Prayer for the Dying)
1988: High Spirits
1988: Satisfaction
1988: Der Preis der Gefühle (The Good Mother)
1988: Das Todesspiel (The Dead Pool)
1989: Big Man (The Big Man)
1989: Ruf nach Vergeltung (Next of Kin)
1990: Darkman
1991: Unter Verdacht (Under Suspicion)
1992: Ehemänner und Ehefrauen (Husbands and Wives)
1992: Der Schein-Heilige (Leap of Faith)
1992: Wie ein Licht in dunkler Nacht (Shining Through)
1993: Ruby Cairo
1993: Ethan Frome
1993: Schindlers Liste (Schindler’s List)
1994: Nell
1995: Rob Roy
1996: Michael Collins
1996: Davor und danach (Before and After)
1998: Les Misérables
1999: Star Wars: Episode I (Star Wars: Episode I – The Phantom Menace)
1999: Das Geisterschloss (The Haunting)
2000: Ein Herz und eine Kanone (Gun Shy)
2002: Gangs of New York
2002: Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger (Stimme)
2002: K-19 – Showdown in der Tiefe (K-19 – The Widowmaker)
2003: Tatsächlich … Liebe (Love Actually)
2003: Coral Reef Adventure (Stimme)
2004: Kinsey – Die Wahrheit über Sex (Kinsey)
2005: Königreich der Himmel (Kingdom of Heaven)
2005: Batman Begins
2005: Breakfast on Pluto
2005: Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (Stimme)
2006: Seraphim Falls
2008: Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia (Stimme)
2008: 96 Hours (Taken)
2008: Der Andere (The Other Man)
2009: Five Minutes of Heaven
2009: After.Life
2009: Chloe
2010: Kampf der Titanen (Clash of the Titans)
2010: Das A-Team – Der Film (The A-Team)
2010: Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte (Stimme)
2010: 72 Stunden – The Next Three Days (The Next Three Days)
2011, 2014: Star Wars: The Clone Wars (Stimme)
2011: Unknown Identity (Unknown)
2012: The Grey – Unter Wölfen (The Grey)
2012: Zorn der Titanen (Wrath of the Titans)
2012: Battleship
2012: The Dark Knight Rises
2012: 96 Hours – Taken 2 (Taken 2)
2013: Third Person
2013: Anchorman (Anchorman: The Legend Continues)
2014: The Nut Job (Stimme)
2014: The LEGO Movie (Stimme)
2014: Non-Stop
2014: A Million Ways to Die in the West
2014: Ruhet in Frieden (A Walk Among the Tombstones)
Mr. Liam Neeson
c/o ICM Oxford House
76 Oxford Street
London W1N OAX, Großbritannien

NameLiam Neeson

Geboren am07.06.1952

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortBallymena (IR).