Biografie

James Buchanan

Der US-amerikanische Politer, Immigranten- und Farmersohn stellte von 1857 bis 1861 den fünfzehnten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Davor war James Buchanan unter anderem von 1836 bis 1841 Vorsitzender des United States Senate Committee on Foreign Relations. Seine Amtszeit als US-Präsident wurde von den Vorzeichen des amerikanischen Bürgerkriegs zwischen Nord- und Südstaaten überschattet. Eine wirtschaftliche Depression und ein Konflikt mit den Mormonen in Utah erschwerten weiterhin die innenpolitischen Rahmenbedingungen seiner Administration. Der US-Präsident ließ eine entschiedene Handlungsfähigkeit vermissen, um der Abspaltung des Südstaates von der Union zu begegnen. Unter den Vorwürfen, die Auflösung der Union und den Ausbruch des amerikanischen Bürgerkriegs mitverantwortet zu haben, zog sich Buchanan 1861 verbittert vom Präsidentenamt und aus der Politik zurück...

Franklin Pierce < > Abraham Lincoln
James Buchanan wurde am 23. April 1791 als Sohn eines Farmers schottisch-irischer Abstammung in Lancaster (Pennsylvania, USA) geboren.

Nach dem College-Abschluss von 1809 wurde Buchanan Rechtsanwalt. 1814 zog er als Vertreter der Föderalisten in die Versammlung von Pennsylvania ein. 1820 wurde Buchanan in das US-Repräsentantenhaus gewählt, wo er bis 1831 vertreten war. Zugleich fungierte er von 1823 bis 1833 als Gesandter in Russland. Er entwickelte sich zu einer führenden Persönlichkeit der neu entstehenden Demokratischen Partei in Pennsylvania. In den Jahren von 1834 bis 1845 saß er im US-Senat, wo er die Position der Südstaaten in der Sklavenfrage unterstützte. Unter der Präsidentschaft von James Knox Polk (1845-1849) spielte Buchanan als Außenminister eine Schlüsselrolle in dessen expansionistischer Politik.

Indes war er von 1836 bis 1841 Vorsitzender des United States Senate Committee on Foreign Relations. In der Oregon-Frage erzielte er eine Vereinbarung mit Großbritannien. Im Krieg gegen Mexiko (1846-1848) trat er für die Annexion großer Teile des Nachbarlandes ein. Von Präsident Franklin Pierce wurde Buchanan von 1853 bis 1856 als Gesandter nach Großbritannien geschickt. 1856 gewann er als Kandidat der Demokraten den Präsidentschaftswahlkampf der USA. Im folgenden Jahr trat er seine Amtsperiode im Weißen Haus an. Buchanan war der einzige unverheiratete Präsident der Vereinigten Staaten. Seine Nichte Harriet Lane fungierte in seiner Amtszeit als "First Lady".

Wie bei seinem Vorgänger Franklin Pierce waren auch die Ausgleichs- und Kompromissbemühungen Buchanans angesichts des sich zur Unversöhnlichkeit steigernden Konflikts um die Sklavenfrage zum Scheitern verurteilt. Während seiner Präsidentschaft wurde auch die Demokratische Partei zunehmend von einer Spaltung in eine Nord- und Südstaatenfraktion zerrissen. Eine wirtschaftliche Depression und ein Konflikt mit den Mormonen in Utah erschwerten weiterhin die innenpolitischen Rahmenbedingungen von Buchanans Administration. Als Buchanan bereits den Präsidentschaftswahlkampf von 1860 an Abraham Lincoln verloren hatte, sah er sich durch die Sezession von South Carolina seiner letzten Amtskrise gegenüber.

Der US-Präsident ließ eine entschiedene Handlungsfähigkeit vermissen, um der Abspaltung des Südstaates von der Union zu begegnen. Unter den Vorwürfen, die Auflösung der Union und den Ausbruch des amerikanischen Bürgerkriegs mitverantwortet zu haben, zog sich Buchanan 1861 verbittert vom Präsidentenamt und aus der Politik zurück.

James Buchanan starb am 1. Juni 1868 in Lancaster in Pennsylvania.


Franklin Pierce < James Buchanan > Abraham Lincoln

NameJames Buchanan

Geboren am23.04.1791

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortLancaster (Pennsylvania, USA)

Verstorben am01.06.1868

TodesortLancaster (Pennsylvania, USA)

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