Biografie

Franziskus Wendels

Der deutsche Maler und Theologe ist seit dem Jahr 2000 Dozent der bildenden Kunst an der Universität Mainz. In seinen Arbeiten zeigt Franziskus Wendels mystisch verschwommene und zunächst fotoreal wirkende Industriebauen, die erst durch die Erzeugung des Kunstlichts im Inneren als solche erkennbar werden. Die meist nächtlichen Situationen verzichten auf Details, die Auskunft über die Uhrzeit oder Jahreszeit geben könnten, und eröffnen dem Betrachter so einen beeindruckenden Ort der Assoziation...
Franziskus Wendels wurde 1960 in Daun in der Eifel geboren.

Nach Abschluss der Schule mit Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Bäcker mit anschließendem Zivildienst. Ab 1982 studierte Wendels in Mainz Bildende Kunst und Theologie. Im Jahr 1984 gewann Wendels das Salzburg-Stipendium der Stadt Mainz bei Wolf Vostell. 1985 erhielt er den Förderpreis des Kulturfonds Mainzer Industrie. Von 1986 bis 1987 wechselte er zur Ecole des Beaux Arts nach Montpellier, wo er Schüler von D. Gauthier wurde. 1987 erhielt Franziskus Wendels das Lincoln-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz mit Aufenthalt in London.

Im Jahr 1989 machte Wendels das Examen in Theologie und 1990 das Examen der Bildenden Kunst bei Professor D. Brembs. Indes wurde er mit dem ersten Preis bei „Kunst und Künstler aus Rheinland-Pfalz“ ausgezeichnet. Im Jahr 1991 erhielt er das Arbeitsstipendium des Berliner Senats. 1992 folgte das Arbeitsstipendium der „European Artist in Residence“ mit Arbeitsaufenthalt im Ulster Museum Belfast. Sein Studium vollendete er von 1990 bis 1996 mit den Fächern Philosophie und Kunstgeschichte an der FU Berlin mit Abschluss Magister Artium. Im selben Jahr wurde er mit dem 1. Preis des Emmy Roeder-Preis bedacht.

Zu dieser Zeit hatte Franziskus Wendels bereits zahlreiche nationale und internationale Einzelausstellungen in Mainz (1988, 1990), Köln (1992, 1997), Belfast (1993), Berlin (1996) und Damaskus (1998) realisiert. 1994 wurde er mit dem 2. Preis des Deutschen Kunstpreises ausgezeichnet. Von 1998 bis 1999 folgte ein Arbeitsstipendium des internationalen Künstlerhauses Villa Concordia / Bamberg. Weitere Ausstellungen folgten 1999 in Trier, 2000 in Frankfurt, München, Berlin und Neuwied. 2000 erhielt Wendels den 1.Preis des Kunstpreises der Sport Toto GmbH Rheinland-Pfalz.

Im Jahr 2001 erhielt er das Stipendium Schloss Wiepersdorf mit anschließendem Aufenthalt in der Villa Romana / Florenz. Zu weiteren Ausstellungen zählten 2003 Bamberg, München und Dortmund. 2005 waren Werke des Künstlers in Germersheim, Duisburg und Köln zu sehen. Arbeiten von Franziskus Wendels sind in zahleichen Sammlungen vertreten. Zu den renommiertesten Institutionen zählen: Landesmuseum Mainz, Ulster Museum, Belfast, Stadtmuseum Köln, Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland, Landesregierung Rheinland-Pfalz, Sammlung Deutsche Ausgleichsbank (Bonn), Sammlung General Cologne Re, Sammlung der Allianz Versicherung Köln sowie die Sammlung des ADAC München.

NameFranziskus Wendels

Geboren am00.00.1960

GeburtsortDaun/Eifel