Biografie

Faye Dunaway

Die US-amerikanische Schauspielerin zählt zu den populärsten Darstellerinnen Hollywoods. In der Titelrolle des Klassikers "Bonnie & Clyde" wurde die Bühnenschauspielerin auf einen Schlag zum Filmstar. Für ihre Rolle als skrupellose Produzentin in der Mediensatire "Network" erhielt sie einen "Oscar", nachdem sie zuvor zweimal nominiert worden war. Sie begeisterte als Schauspielerin weiterhin auch auf der Theaterbühne. Ihr Repertoire umfasst die Genres vom Krimi bis zu Charakterstücken. Zu weiteren bekannten Filmen zählen "Thomas Crown ist nicht zu fassen", "Little Big Man", "Chinatown" und "Barfly"...
Dorothy Faye Dunaway wurde am 14. Januar 1941, als Tochter eines US-Army-Offiziers, in Bascom, im US-Bundesstaat Florida, geboren.

Bedingt durch den Beruf ihres Vaters, verbrachte Faye Dunaway ihre Kindheit in verschiedenen US-Bundesstaaten wie Texas, Arkansas und Utah, wo sie die Highschools der Armee besuchte. Auch im deutschen Mannheim hielt sie sich einige Zeit auf. Wieder zurück in den Vereinigten Staaten besuchte sie die Florida State University, die Boston University und die School of Fine and Applied Arts. Danach begann sie ihre Schauspielausbildung zu absolvieren.

Hierfür ging sie nach New York, wo sie am Lincoln Center unterrichtet wurde und Rollen an unterschiedlichen Bühnen bekam. Sie spielte auch im Jahr 1962 am Broadway in dem Stück "Man of All Seasons" die Rolle der "Margaret". Das Theater sollte, auch während ihrer Karriere bei Film und Fernsehen, immer ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Faye Dunaway bleiben. Wenn sie die Zeit fand, stand sie zwischen den Projekten immer wieder auf der Bühne.

Über Nacht zum Weltstar wurde sie, als sie im Jahr 1967 für Arthur Penns Kult-Film "Bonnie & Clyde" verpflichtet wurde. Als Gangsterbraut von Warren Beatty eroberte sie die Herzen der Zuschauer weltweit und konnte auf Anhieb ihre erste "Oscar"-Nominierung verbuchen. Es folgten die Filme "Thomas Crown ist nicht zu fassen" mit Steve McQueen und "Das Arrangement" von Elia Kazan, was nach der Theaterproduktion "After The Fall" von 1964 eine erneute Zusammenarbeit der beiden darstellte.

Faye Dunaway spielte mit anderen Filmgrößen wie Dustin Hoffman in dem Western "Little Big Man", wieder unter der Regie von Arthur Penn. In den 1970ern überzeugte Dunaway vor allem durch ihre Rolle als kühle und undurchsichtige Frau in Roman Polanskis "Chinatown". Zwei Jahre später wurde sie im Jahr 1976 mit ihrem ersten "Oscar" ausgezeichnet, den sie für ihre Rolle als TV-Produzentin in der schwarzen Komödie "Network" erhielt.

Faye Dunaway war zweimal verheiratet. In der Zeit von 1974 bis 1979 lebte sie mit Peter Wolf, dem Sänger der "J. Geils Band", zusammen. 1983 heiratete sie den Fotografen Terry O'Neil, von dem sie schon 1980 Sohn Liam bekam. Die Ehe hielt bis zum Jahr 1987. Im selben Jahr war sie als "Wanda Wilcox" in Barbet Schroeders Streifen "Barfly" zu sehen. Sie verkörperte an der Seite von Mickey Rourke eine Alkoholikerin, die als stille Beobachterin in einer Bar sitzt und versucht, ein neues Leben zu beginnen.

Dunaways mimische Flexibilität äußerte sich in ihren unzähligen Filmen und in den unterschiedlichsten Rollen, die sie verkörperte. Ihr Repertoire umfasst die Genres vom Krimi bis zu Charakterstücken. Vielseitigkeit bewies Dunaway im Jahr 2001 mit dem Film "Yellow Bird", in dem sie die Hauptrolle spielte und auch Regie führte. Ihr neuestes Filmprojekt nennt sich "The Rules of Attraction" und stammt aus dem Jahr 2002. 2003 stand Dunaway für die Produktionen "Die Regeln des Spiels" und "Blind Horizon – Der Feind in mir" vor der Kamera. 2007 folgten "Pandemic" und "Flick".
1966 - Hurry Sundown
1967 - Happening
1967 - Bonnie & Clyde
1969 - Thomas Crown ist nicht zu fassen
1969 - Das Arrangement
1970 - Little Big Man
1971 - Doc
1973 - Ölrausch in Oklahoma
1974 - Chinatown
1974 - Die drei Musketiere
1974 - Flammendes Inferno
1974 - Die drei Tage des Condor
1975 - Die Vier Musketiere
1976 - Network
1976 - Reise der Verdammten
1978 - Die Augen der Laura Mars
1978 - Der Champ
1980 - Die erste Todsünde
1980 - Mord a la Carte
1983 - Die verruchte Lady
1984 - Supergirl
1986 - Beverly Hills Madam
1987 - Barfly
1987 - Casanova
1987 - Die Partie seines Lebens
1988 - Brennendes Geheimnis
1988 - Midnight Crossing - Nur das Meer ist ihr Zeuge
1989 - Die Geschichte der Dienerin
1989 - Diese vitale Wut
1990 - Warte bis zum Frühling, Bandini Silhouette
1991 - Scorchers - American Coctail
1992 - Christopher Columbus
1992 - Double Edge - Drei Wochen in Jerusalem
1992 - Arizona Dream
1993 - Die Aushilfe
1995 - Don Juan de Marco
1995 - Blutiges Familiengeheimnis
1996 - Kindesraub - Die Entführer wohnen nebenan
1996 - Die Kammer
1997 - Gia - Der Preis der Schönheit
1999 - Die Thomas Crown Affäre
1999 - Johanna von Orleans
2000 - The Yards
2000 - Die Nominierung
2003 - Die Regeln des Spiels
2003 - Blind Horizon – Der Feind in mir
2007 - Pandemic
2007 - Flick
2009 - Grey's Anatomy (Gastauftritt)

NameFaye Dunaway

Geboren am14.01.1941

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortBascom, Florida (USA).