Biografie

Daniel Craig

Der britische Schauspieler stellt seit 2006, nach Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton und Pierce Brosnan, den sechsten James Bond 007-Darsteller. Der Sohn einer Kunstlehrerin und eines Stahlarbeiters wuchs in Liverpool auf und absolvierte an der renommierten Guildhall School of Music and Drama in London seine Schauspielausbildung. Sein Leinwanddebüt gab Daniel Craig 1992 mit einer Nebenrolle in "Im Glanz der Sonne". Ersten internationalen Erfolg konnte er mit "Elizabeth" aus dem Jahr 1998 und an der Seite von Angelina Jolie in "Lara Croft: Tomb Raider" (2001) verzeichnen. In der 21. Verfilmung mit dem Titel "Casino Royale" (2006) war dann mit Craig erstmals ein blonder Agent mit der Lizenz zum töten zu sehen. Weiter folgten in der Bond-Reihe "Ein Quantum Trost" (2008) und "Skyfall" (2012) und "Spectre" (2015)...
Daniel Wroughton Craig wurde am 2. März 1968 in Chester, England geboren.

Craig wuchs als Sohn des Stahlarbeiters Timothy John Wroughton Craig und dessen Ehefrau, der Kunstlehrerin Olivia Williams Craig auf. Nach der Trennung seiner Eltern wuchs er zusammen mit seiner älteren Schwester Lea in Liverpool, später in Hoylake, Wirral, bei seiner Mutter und seinem Stiefvater Max Blond, einem auf der Insel bekannten Künstler, in einem künstlerischen Umfeld auf. Im Alter von 16 Jahren zog er nach London, wo er sich dem National Youth Theatre anschloss. Seine Schauspielausbildung erhielt er von 1988 bis 1991 an der Londoner Kunsthochschule Guildhall School of Music and Drama. Es folgten Theaterauftritte, unter anderem im legendären Old Vic Theatre. Seine Filmkarriere begann 1992 mit einer Nebenrolle in John G. Avildsens Filmdrama "Im Glanz der Sonne".

Privat war Craig von 1992 bis 1994 mit der schottischen Schauspielerin Fiona Loudon verheiratet. Aus dieser Ehe ging 1992 eine Tochter hervor. In den darauffolgenden sieben Jahren war er der Lebensgefährte der deutschen Schauspielerin Heike Makatsch. Eine größere Bekanntheit erlangte er 1996 mit einer Hauptrolle in der neunteiligen BBC-Miniserie "Our Friends in the North". Es folgten Auftritte in größeren Produktionen wie "Elizabeth" (1998) und "The Trench" (1999), mit denen er auch international bekannt wurde. Er übernahm daraufhin Nebenrollen in kommerziell erfolgreichen Filmen wie "Lara Croft: Tomb Raider" und "Road to Perdition" neben Tom Hanks. Für seine Darstellung eines Mannes, der eine Liebesbeziehung mit der Mutter seiner Freundin eingeht, in Roger Michells "Die Mutter", wurde er 2004 für den Publikumspreis des europäischen Filmpreises nominiert.

Mit dem britischen Kinofilm "Layer Cake" feierte er 2004 einen großen kommerziellen Erfolg. Am 14. Oktober 2005 wurde in London offiziell bekannt gegeben, dass Craig als Nachfolger von Pierce Brosnan der sechste Darsteller des fiktiven englischen Geheimagenten "James Bond" sein würde. Ab 2005 war er mit der amerikanischen Filmproduzentin Satsuki Mitchell liiert. Anfang 2006 war Daniel Craig in "München" zu sehen, in dem sich Steven Spielberg der Aufgabe annahm, die Geschehnisse des 5. Septembers 1972 zu rekonstruieren, an dem palästinensische Guerillas der Gruppe "Schwarzer September" in München die israelische Olympiamannschaft überfielen und ein Blutbad anrichteten. Nachdem Craig erfolgreich die Dreharbeiten zu "James Bond: Casino Royale" abgeschlossen hatte, stand er für die Verfilmung von Philip Pullmans Roman-Trilogie "His Dark Materials", deren erster Teil "Der Goldene Kompass" im Jahr 2007 erschien, vor der Kamera.

In der Verfilmung des Glen Duncan-Romans "I, Lucifer" spielt Craig Lucifer, den gefallenen Engel an der Seite von Ewan McGregor, der den britischen Schriftsteller Declan Gunn verkörpert. Im Oktober 2008 kam die Fortsetzung von "Casino Royale" mit dem Titel "Ein Quantum Trost" in die Kinos, in dem Daniel Craig erneut seine Geheimagentenqualitäten einzusetzten wusste. 2012 folgte mit "Skyfall" seine dritte Verkörperung des Agenten. 2014 stand er neben Christoph Waltz für dem 24. Film der Bondreihe, "James Bond 007: Spectre", vor der Kamera; der Film hatte am 26. Oktober 2015 Weltpremiere. 2017 stand er u.a. für die Räuberkomödie "Logan Lucky" von Steven Soderbergh vor der Kamera. Im August 2017 wurde bekannt, dass Craig auch in der 25. Bondverfilmung (2019) die Hauptrolle spielen soll.
1992: Im Glanz der Sonne (The Power of One)
1993: Die Scharfschützen, Folge 2: Der Adler des Kaisers (Sharpe’s Eagle)
1994: Tanz des Dschinghis Cohn (Genghis Cohn)
1994: Die Abenteuer des jungen Indiana Jones
1995: Knightskater (A Kid in King Arthur’s Court)
1996: Saint-Ex
1996: Ich küsse meinen Mörder (Kiss and Tell)
1996: Die skandalösen Abenteuer der Moll Flanders
1996: Geschichten aus der Gruft (Tales form the crypt, Folge 7.09)
1997: The Hunger (Fernsehserie, Folge 1.02)
1997: Obsession
1997: Im Eishaus (The Ice House)
1998: Elizabeth
1998: Love is the Devil: Studie für ein Porträt von Francis Bacon
1999: Der Schützengraben (The Trench)
1999: Liebe und Leidenschaft (Love & Rage)
1999: Shockers: The Visitor
2000: Ich träumte von Afrika (I Dreamed of Africa)
2000: Some Voices
2000: Hotel Splendide
2001: Sword of Honour
2001: Lara Croft: Tomb Raider
2002: Road to Perdition
2002: Ten Minutes Older: The Cello
2002: Copenhagen
2002: Occasional, Strong
2003: Die Mutter – The Mother (The Mother)
2003: Sylvia
2004: Liebeswahn – Enduring Love (Enduring Love)
2004: Layer Cake
2005: The Jacket
2005: Fateless – Roman eines Schicksallosen (Sorstalanság)
2005: Die rote Verschwörung (Archangel)
2005: München (Munich)
2006: Kaltes Blut – Auf den Spuren von Truman Capote (Infamous)
2006: Renaissance (Animationsfilm)
2006: James Bond 007: Casino Royale
2007: Invasion (The Invasion)
2007: Der Goldene Kompass (The Golden Compass)
2008: Flashbacks of a Fool
2008: James Bond 007: Ein Quantum Trost (Quantum of Solace)
2008: Unbeugsam – Defiance (Defiance)
2011: Cowboys & Aliens
2011: Dream House
2011: Die Abenteuer von Tim und Struppi (The Adventures of Tintin)
2011: Verblendung (The Girl with the Dragon Tattoo)
2012: Unser Leben (Tierdokumentationsfilm, Erzähler)
2012: James Bond 007 - Skyfall (Skyfall)
2015: James Bond 007 - Spectre (Spectre)
2017: Logan Lucky
1998:
Best British Performance des Edinburgh International Film Festival für Love is the Devil

2000:
Berlinale: Shooting Star des europäischen Films

2000:
British Independent Film Award für "Some Voices" (Kategorie: Bester Darsteller)

2005:
London Critics Circle Film Award für Enduring Love (Bester britischer Schauspieler des Jahres)

2007:
BAFTA-Nominierung für "Casino Royale" (Bester Hauptdarsteller)

2007:
Empire Award für Casino Royale (Bester Darsteller)

2007:
Evening Standard British Film Award für "Casino Royale" (Bester Darsteller)

2007:
Entertainment Personality Award bei den British Independent Film Awards

2007:
Premio Sant Jordi für "Casino Royale" und Enduring Love
Daniel Craig
c/o PMK / HBH
700 San Vincente Boulevard
Suite G 910
West Hollywood
CA 90069
USA

NameDaniel Craig

Geboren am02.03.1968

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortChester (GB).