Biografie

Benjamin Harrison

NameBenjamin Harrison

Geboren am20.08.1833

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortNorth Bend, Ohio (USA)

Verstorben am13.03.1901

TodesortIndianapolis, Indiana (USA)

Benjamin Harrison

Der US-amerikanische Politiker und Rechtsanwalt stellte von 1889 bis 1893 den 23. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. In seiner Amtszeit legte er unter anderem einen der Grundsteine für die Antitrustgesetze der USA ab 1890. Innenpolitisch beendete Benjamin Harrison den amerikanischen Isolationismus und schuf die Grundlagen für die weitere territoriale und wirtschaftliche Expansion der Vereinigten Staaten. Im außenpolitischen Bereich setzte sich der Präsident für den Ausbau der Flotte und eine Schutzzollpolitik ein. Der Präsidentenenkel stieg davor während des amerikanischen Bürgerkriegs zum Brigadegeneral auf. 1880 wurde er für Indiana in den US-Senat gewählt, in dem er bis 1887 vertreten war...

Benjamin Harrison wurde am 20. August 1833 in North Bend (Ohio, USA) geboren.

Sein Großvater William Harrison amtierte 1841 für nur einen Monat als 9. Präsident der USA. Nach der Schule besuchte Harrison die Miami University in Oxford, von der er 1852 abging. Ein Jahr später heiratete er Caroline Scott. Daraufhin eröffnete er in Cincinnati eine florierende Kanzlei als Rechtsanwalt. Als Republikaner übernahm er 1857 ein stadtpolitisches Amt in Indianapolis. 1858 wurde er zum Sekretär der Republikanischen Partei ernannt und 1860 war er für den Hohen Gerichtshof von Indiana tätig.

Nach Ausbruch des amerikanischen Bürgerkriegs von 1861 bis 1865 diente Harrison als Freiwilliger auf der Seite der Union, wobei er schließlich zum Brigadegeneral aufstieg. 1880 wurde Harrison für Indiana in den US-Senat gewählt, in dem er bis 1887 vertreten war. Ebenfalls 1880 trug er wesentlich zum Wahlsieg des republikanischen Präsidentschaftskandidaten James Garfield bei. 1881 fungierte Harrison außerdem als Anwalt beim Obersten Gericht der USA. Im Wahlkampf von 1888 wurde Benjamin Harrison zum 23. US-Präsidenten gewählt.

Während seiner Amtszeit von 1889 bis 1893 wurde mit dem "Sherman Antitrust Act" von 1890 eine der Grundlagen für die Antitrustgesetze der USA gelegt. Harrison bewährte sich im Innern als gemäßigter Reformpolitiker. Im außenpolitischen Bereich setzte sich der Präsident für den Ausbau der Flotte und eine Schutzzollpolitik ein. Er eröffnete im Pazifik gegenüber Samoa und Hawaii sowie in Lateinamerika gegenüber Chile und Haiti einen wirtschaftsimperialistischen Kurs. Nachdem er im Wahlkampf von 1892 gegenüber Grover Cleveland unterlegen war, schied Harrison 1893 aus dem US-Präsidentenamt aus.

In der Folge nahm er seine Rechtsanwaltstätigkeit in Indiana wieder auf. Im Jahr 1899 vertrat Harrison Venezuela in einem aufsehenerregenden Grenzstreit mit Großbritannien, der vor einem Pariser Schiedsgericht ausgetragen wurde. Im selben Jahr nahm er auch an der Haager Friedenskonferenz teil.

Benjamin Harrison starb am 13. März 1901 in Indianapolis im Staat Indiana an einer Lungenentzündung.

NameBenjamin Harrison

Geboren am20.08.1833

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortNorth Bend, Ohio (USA)

Verstorben am13.03.1901

TodesortIndianapolis, Indiana (USA)

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