Biografie

Albert Oehlen

NameAlbert Oehlen

Geboren am01.01.1954

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortKrefeld (D).

Albert Oehlen

Das Gemäldewerk des deutschen Malers zählte in den 1980er Jahren zur "neue wilden Malerei". In dieser Zeit führte Albert Oehlen seine zum großen Teil als Serien realisierte "Malerei über die Malerei aus". Dabei verband er Abstraktion mit fugurativem Stil, indem er die unterschiedlichen Elemente nebeneinander stehen oder sich gegenseitig durchdringen ließ. Darüber hinaus beteiligte sich Albert Oehlen an weiteren medialen Projekten wie Fotomontagen oder Literaturwerken...
Albert Oehlen wurde im Jahr 1954 in Krefeld geboren.

Oehlen schloss in den Jahren von 1970 bis 1973 eine Lehre als Buchhändler ab. In den Jahren von 1974 bis 1981 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste. Er war Schüler von Sigmar Polke. 1976 gründete er zusammen mit Werner Büttner die "Liga zur Bekämpfung des widersprüchlichen Verhaltens". In der Zeit von 1979 bis 1984 gab es gemeinsame Schallplattenproduktionen mit seinem Bruder Markus Oehlen, A. R. Penck, Martin Kippenberger, Jörg Immendorff und Werner Büttner. Darüber hinaus beteiligte sich Oehlen an verschiedenen anarchistisch-witzigen Aktionen.

Die Gemeinschaftarbeiten, in denen die Gruppenmitglieder nicht nur als bildende Künstler tätig waren, waren für Albert Oehlens künstlerische Entwicklung von Bedeutung. Mit ihren zum Teil kritischen, zum Teil agressiven Aktionen und Werken, die sich nicht nur in die Kunst, sondern auch in die Politik hineinmischten, provozierten sie das Publikum, das bisweilen irritiert reagierte. Es entstand eine Zusammenarbeit im multimedialen Bereich mit Georg Herold, in der Fotomontagen, Buchprojekte und Literaturwerke entstanden. Dabei ging es unter anderem um ironische Verweise vielfältiger Art, die mit Hilfe von banalen Gegenstände entstanden.

Im Jahr 1980 richtete er zusammen mit Werner Büttner und Georg Herold eine "Samenbank für DDR-Flüchtlinge" ein. 1981 gründete er zusammen mit Werner Büttner und Markus Oehlen die "Kirche der Unterschiedlichkeit". In den Achtzigern realisierte Albert Oehlen seine "Malerei über Malerei", die er größtenteils in Serien ausführte. Dabei gelang es ihm, figurative und abstraktive Elemente in der Malerei verschiedentlich zu verbinden, so dass sie entweder nebeneinander stehen oder sich gegenseitig durchdringen. In den Jahren 1986 und 1987 hielt er zusammen mit Martin Kippenberger öffentliche Vorträge. Albert Oehlen reiste 1991 zu einem Arbeitsaufenthalt nach Los Angeles.

Im Jahr darauf richtete er sich ein Atelier in einem Turm der Stadtmauer von Segovia ein, und er begann mit den ersten Arbeiten zu Computerbildern. In den Neunzigern wandte sich Albert Oehlen wieder mehr der Malerei zu. Aus der Kunstgeschichte verwendete er Zitatenmaterial, um die Brüchigkeit traditioneller Kunstthemen zu demonstrieren. In dieser Intention realisierte er zum Teil auch seine Computercollagen. Öffentlichkeitswirksam wurde sein Monumentalmosaik "Bionic Boogie", das auf der Ausstellung "In Between" zur Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover präsentiert wurde. Zu dem Kunstwerk wurden auf der Basis einer Computercollage sechs Millionen italienische Bisazza-Steinchen im Boden zusammengesetzt.

Seine Ausstellungstätigkeit begann im Jahr 1978 mit Bruder Markus Oehlen. Zu seinen weiteren meist Einzelausstellungen zählen unter anderem 1996 im Kunstamt Reinickendorf in Berlin und im IVAM Centre Julio Gonzáles in Valencia. 1997 in der Kölner Galerie Gisela Capitain, in der Berliner Galerie Max Hetzler, in der Baseler Kunsthalle unter dem Titel „Albert vs. History“ und in der New Yorker Luhring Augustine Galerie. 1998 in der Berliner Galerie Max Hetzler, in der Frankfurter Galerie Bärbel Grässlin, in der Kopenhagener Galerie Mikael Andersen und in der Kunst-Halle Berlin.

Weiter folgten im Jahr 1999 die Berliner Galerie Max Hetzler, eine Ausstellung in der Kunsthalle Luckenwalde unter dem Titel "Malerei", in der Frankfurter Galerie Bärbel Grässlin und in der New Yorker Luhring Augustine Galerie. 2000 in der Kölner Galerie Gisela Capitain, im Städtisches Museum Abteiberg zusammen mit Markus Oehlen unter dem Titel "Der Ritt der sieben Nutten - Das war mein Jahrhundert", in der Athener Bernier-Eliades Galerie unter den Titel "Albert Oehlen - Recent works", in der Berliner Galerie Max Hetzler und in der Luckenwaldener Kunsthalle Vierseithof unter dem Titel "Albert Oehlen – Malerei".

Im Jahr 2004 folgte Obsessive Malerei - Ein Rückblick auf die Neuen Wilden und 2006 waren seine Werke im Kunsthaus Graz zu sehen.

NameAlbert Oehlen

Geboren am01.01.1954

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortKrefeld (D).

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